Hausacher Bahnhof muss barrierefrei werden!

[Die unten verlinkte Unterschriftenliste ist die aktualisierte Version.]

Seit Jahren gibt es die Forderung nach einem barrierefreien Hausacher Bahnhof. 2026 hätte er endlich verwirklicht werden sollen. Doch nun hat die Landesregierung die finanziellen Mittel im Haushalt dafür wieder gestrichen. Gleichzeitig planen die Ministerien Personalerhöhungen im Milliarden Bereich.

Für einen großen Teil der Bevölkerung bedeutet diese Entscheidung, dass
die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für sie weiter nur unter
erschwerten Bedingungen möglich ist. Ältere Menschen, Schwangere,
Menschen mit Behinderung oder Menschen die einfach nur Koffer oder
Fahrräder mit auf den Zug nehmen wollen, stehen vor Problemen. Denn am
Hausacher Bahnhof müssen sie erst einmal mehrere Treppenstufen hinab und
dann wieder hinauf laufen, um auf Gleis 2 und 3 zu gelangen.

Wir sagen, damit muss endlich Schluss sein. Mit einer Petition richten
wir uns an unsere lokalen Abgeordneten, die Staatssekretärin für Kultur
und Bildung Sandra Boser (Grüne) und die Justizministerin Marion
Gentges (CDU) sowie den Verkehrsminister Hermann (Grüne). In dieser
fordern wir sie dazu auf, die Gelder in einem Nachtragshaushalt
einzuplanen.
Denn die Verkehrswende kann uns nur gelingen, wenn auch die Bus- und
Bahnhöfe komfortabel und barrierefrei gestaltet sind. Das ist nicht nur
gut fürs Klima, sondern schafft auch Lebensqualität für die Menschen.
Jeder sollte die Möglichkeit haben ohne große Hürden mobil zu sein.

Bitte ladet euch die Unterschriftenliste hier herunter, druckt sie aus, sammelt Unterschriften und lasst uns die ausgefüllten Listen zukommen.

Die Verkehrswende und der Klimaschutz dürfen keine leeren Worthülsen bleiben: Ausbau einer klimagerechten Infrastruktur jetzt!

Haslach: Fahrraddemo für die Verkehrswende am 19. Juni

Freie Fahrt für freie Bürger! Dieses Motto scheint jeder und jede zu unterstützen. Doch was bedeutet es, frei in seiner Fahrt, in seiner Mobilität zu sein? Wenn Politiker:innen von freie Fahrt für freie Bürger sprechen, dann bezieht sich das meist nur auf den PKW-Verkehr. Aber was ist mit all jenen, die sich kein Auto leisten können oder möchten? Was ist mit den Menschen, die zu jung oder zu alt sind, um Auto zu fahren? Was ist mit Menschen mit Behinderung?

Als Ortenauer Klimabündnis wollen wir am 19.06. zeigen, dass es endlich Zeit wird, auch an diese Menschen zu denken. Es wird Zeit, die Mobilität in der Ortenau allen kostengünstig zugänglich zu machen. Gemeinsam radeln wir für die Verkehrswende!

Unser Ziel? Ein Halbstundentakt sowie ein 30-€-Monatsticket für die Ortenau, sichere Fahrradinfrastruktur und barrierefreie sowie gut ausgebaute Bushaltestellen und Bahnhöfe. Es wird Zeit, dass die Politiker:innen im Kreis- und Landtag nicht mehr nur dem Auto Priorität einräumen. Denn ein ausgebauter und bezahlbarer Nahverkehr ist ein Menschenrecht, das allen zur Verfügung stehen muss. Das nützt nicht nur dem Kampf gegen die Klimakrise, sondern auch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, wenn niemand in seiner Mobilität eingeschränkt ist.

Treffpunkt ist um 16:30 Uhr beim Aldi Parkplatz in Haslach. Von dort aus fahren wir zusammen mit Polizeieskorte auf der B33 gemütlich Richtung Hausach zum ersten Kreisel und dann wieder zurück.

Straßenfest in Haslach am 29. Mai

Das Ortenauer Klimabündnis lädt zum gemeinsamen Straßenfest am 29.05. von 12 – 16 Uhr auf der B33 vor dem Bahnhof in Haslach ein. Gemeinsam wollen wir zeigen, wie wir den Platz nutzen könnten, wenn wir die Verkehrswende vorangetrieben hätten. Deshalb stellen wir einen kleinen Skate- und Fahrradparcour auf der B33 auf und informieren euch bei leckerem veganem Essen an diversen Infoständen über die Möglichkeiten, die Verkehrswende zu erkämpfen.

Wir wollen niemanden zwingen, auf sein Auto zu verzichten. Aber wir wollen, dass dem öffentlichen Nahverkehr mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Gerade in Zeiten der Inflation und zunehmender Klimakrise, wollen wir den Menschen Alternativen zum Auto aufzeigen. Hierzu braucht es einen Halbstundentakt des ÖPNVs in jede Stadt und jedes Dorf (mindestens von 05:00-20:00 Uhr). Zusätzlich fordern wir sichere Radwege und ein 30€-Monatsticket für die gesamte Ortenau.

Kommt vorbei und diskutiert mit uns diese und weitere Forderungen! Gemeinsam erkämpfen wir unser Recht auf kostengünstige Mobilität. Denn niemand hat Lust, seine Zeit im Stau zu verschwenden.

Straßenfest Offenburg am 02.04.2022

Achtung:

Straßenfest wird auf den 9.4. verschoben!

Da das Wetter am Samstag nicht so schön sein soll, wir aber ein schönes Straßenfest wollen, verschieben wir das auf unseren Alternativtermin. Wir freuen uns, euch am 9.4. beim Straßenfest zu sehen und gemeinsam für eine Verkehrswende einzustehen. Es wird Samenbomben, Buttons zum selber machen , Filmpavillon und vieles mehr geben. Also kommt vorbei, gemeinsam für eine Verkehrswende.

Das Ortenauer Klimabündnis freut sich, nun endlich die Straßenfeste in der Ortenau stattfinden zu lassen.

Das erste wird am 2. April von 11 bis 16 Uhr in Offenburg vor dem Bahnhof in der Hauptstraße stattfinden. Gerade in den heutigen Zeiten müssen wir nochmal aufzeigen, wie wichtig das Thema Mobilität geworden ist. Die steigende Gefahr der Klimakrise, der teure Sprit, der Menschen nach Alternativen zum Auto suchen lässt oder Menschen, die kein Auto fahren können/dürfen, das alles sind Gründe, um Mobilität neu zu denken. Wir wollen eine Mobilität, die sich jede:r leisten kann und niemanden ausschließt. Eine Mobilität, die gut fürs Klima und den Geldbeutel ist. Deswegen brauchen wir endlich die Verkehrswende, auch in der Ortenau. Weg vom Auto und hin zu besseren Bus- und Bahntaktungen und mehr Platz fürs Rad und Menschen.

Um zu zeigen, wie wir uns das vorstellen, laden wir euch zum Straßenfest ein. Wir wollen aufzeigen, wie schön eine Straße ohne Autos sein kann. Dabei möchten wir klar stellen, dass ein Umstieg vom Auto auf andere Verkehrsmittel nur gelingen kann, wenn die Alternativen gut ausgebaut sind. Deswegen fordern wir die Politik auf, endlich eine Halbstundentaktung, das 30-Euro Monatsticket für alle und eine gut ausgebaute Rad-und Fußwegeinfrastruktur in der Ortenau umzusetzen. Offenburg hat sich zum Ziel genommen, den Autoverkehr zu reduzieren. Das funktioniert aber nur mit konsequentem Handeln.

Wir laden alle ein, an unserem Straßenfest teilzunehmen. Ob Fahrradcodierung (kostenpflichtig), Filmpavilion, Dosenwerfen, Samenbomben oder Buttons selber machen – für alle ist etwas geboten.

Kommt dazu und lasst uns gemeinsam für eine Verkehrswende kämpfen.

Das Ortenauer Klimabündnis startet Postkartenaktion für die Verkehrswende

Wir starten zum 24.4. unsere Postkartenaktion. Die Idee ist simpel. Jede*r darf und kann eine Postkarte an das Landratsamt bzw. an die Vertreter*innen des Kreistages schicken. Das wollen wir uns zunutze machen, um nochmal auf den Klimawandel und das Thema Verkehrswende aufmerksam zu machen und Druck auszuüben. Denn die vom Kreistag beschlossene Tarifreform reicht natürlich nicht aus. Wir fordern auch weiterhin ein 30 EuroMonatsticket, bessere Bus– und Zuganbindungen (jedes Dorf, jede Stunde) und ein gutes Radwegenetz. 
Also schnapp dir eine Postkarte und druck den Text unten aus (oder denk dir einen eigenen aus), klebe ihn auf die Karte. Entweder du zahlst 60 Cent Porto oder bringst sie direkt zum Briefkasten beim Landratsamt. 
Lieber Herr Landrat Scherer,
liebe Damen und Herren des Kreistages,

zur Bewältigung der Klimakrise benötigen wir auch 
einen Wandel in der Mobilität. 
Die neue Tarifreform 2021 ist hierfür viel zu 
ungenügend. Deshalb fordert das Ortenauer Klimabündnis 
nach wie vor :  

- ein 30 Euro-Monatsticket für alle    
- den Ausbau des Nahverkehrs (Jedes Dorf! Jede Stunde!)  
- breite und sichere Radwege 

Diesen Forderungen schließe ich mich an.

Herzliche Grüße    ______________

                    (Unterschrift) 

Infostand am Samstag, den 24.04., von 10 bis 13 Uhr am Offenburger Rathaus

Schokonikoläuse für die Verkehrswende

Am Samstag, den 12.12. verteilte das Ortenauer Klimabündnis zum Jahresausklang in der ganzen Stadt kleine Schokonikoläuse mit Forderungen für die Verkehrswende.

Wir wollten damit auf unsere Forderung für ein 30 EuroMonatsticket für alle aufmerksam machen. Ebenfalls weisen wir wiederholt auf den dringend notwendigen Ausbau des Nahverkehrsjede Stunde jedes Dorf! – und sichere Fahrradwege hin. 

Wir können zum Jahresende auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. So stieg die Zahl der teilnehmenden Organisationen und Mitglieder und wir haben zahlreiche Aktion zur überfälligen Verkehrswende veranstaltet. Dass dies die Politik unter Druck setzte, zeigte die Reform des Tarifs bei der TGO, ein 30 EuroMonatsticket für Schüler*innen und das Inkrafttreten der Vereinfachung der Tarifzonen im nächsten Jahr.

Dies sehen wir als kleinen Erfolg. Es sind aber nur erste kleine Schritte auf dem Weg zur Verkehrswende. Und auch diese ist nur ein Teil der zu erkämpfenden Veränderungen, um die Klimakrise abzuwenden: Die industrialisierte Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und Massentierhaltungen, der Kohleabbau, die Erdöl- und Gasgewinnung, die Flächenversiegelung und vieles mehr müssen beendet werden.

Wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Jahr, denn auch in Corona-Zeiten muss weiter für eine lebenswerte Welt gekämpft werden.

Parkplatz vor dem Kino Forum besetzt

Am Samstag waren wir vor dem Offenburger Kino Forum, um gemeinsam zu zeigen, das die Radinfrastruktur endlich gut ausgebaut werden muss.
Notwendig dafür ist der Abbau von Autoparkplätzen dort, wo eigentlich ein Radweg hingehört. Außerdem fordern wir einen Ausbau des Nahverkehrs, denn nur mit einer umfassenden Verkehrswende schaffen wir es, sozial und ökologisch Mobilität für alle zur Verfügung zu stellen.

Presse:
Guller
Badische Zeitung

Parkplatzbesetzung am Sa. 31.10.2020 in Offenburg

Wir rufen zur Parkplatzbesetzung am Samstag, den 31.10.2020, um 11.00 Uhr  vor dem Kino „Forum“ in der Hauptstraße am Stadtbuckel in Offenburg  auf.
 
Damit soll mit einer weiteren Aktion verdeutlicht werden, dass die  Infrastruktur der Innenstadt vor allem für Autos ausgelegt ist, während Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen leider immer noch zu kurz kommen. Autos brauchen nicht nur enorm viel Platz, sondern sind auch noch die umweltschädlichsten Verkehrsmittel von allen. Autos stehen im Durchschnitt 90% des Tages und verbrauchen dabei viel öffentlichen Raum, der zum Beispiel für mehr Grün- und Spielflächen oder sicherere Radwege genutzt werden könnte. Wir fordern einen breiten Fahrradweg und sichere Stellplätze für Fahrräder vor dem Kino.
 
Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, laden wir die euch ein, zahlreich mit ihren Fahrrädern zu erscheinen.
 
Das Tragen einer Maske ist erwünscht.