Unterschreibt unsere Online-Petition!

Die Corona-Pandemie hat auch uns in der Zange. Um nicht völlig tatenlos dazusitzen, haben wir zumindest eine Online-Petition gestartet. Bitte denkt daran: Wenn ihr schon unsere Papier-Petition unterschrieben habt, tragt euch NICHT in der Online-Petition ein. Aber gebt den Link weiter, teilt ihn mit allen Leuten:

https://www.openpetition.de/petition/online/bessere-oepnv-verbindungen-und-ein-30-monatsticket-fuer-den-gesamten-ortenaukreis

Bleibt gesund, seid solidarisch und wir sehen uns bald wieder in den Straßen der Welt, euer Ortenauer Klimabündnis

Straßenfest des Ortenauer Klimabündnisses findet nicht statt

Hallo liebe Freund*innen,

aufgrund der aktuellen Situation mit dem grassierenden Coronavirus verschiebt das Ortenauer Klimabündnis sein bisher angekündigtes Straßenfest für die Verkehrswende am Bahnhof in Offenburg vom 28.03. auf unbestimmte Zeit. Wir wollen uns in Zeiten der Krise auf das Notwendigste beschränken und die Werbung für die Verkehrswende verstärkt über soziale Medien und kleinere öffentlichkeitswirksame Aktionen weiterführen.

Die mittlerweile 20 verschiedenen Organisationen unseres Bündnisses fordern indessen den Offenburger Gemeinderat dazu auf, bei der Planung des zukünftigen Bushofs darauf zu achten, diesen öffentlichen Raum so umzugestalten, dass dieser fahrrad- und fußgängerfreundlich wird; und zu diesem Zweck auch den Autoverkehr aus dieser Zone zu verbannen. In diesem Zuge sprechen wir uns auch für den Planfall 4 der Verkehrsuntersuchung des Gemeinderats aus, den neuen Busbahnhof weiter in nördliche Richtung zu versetzen.

Darüber hinaus fordern wir, dass der Kreistag endlich tätig werden soll, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen, indem ein 30€ Monatsticket eingeführt wird sowie den Ausbau des Nahverkehrs nach der Devise „jede Stunde, jedes Dorf“. Dass sich bisher nur eine Kreistagsfraktion auf diese Frage zurück gemeldet hat, spricht Bände über den Willen in den etablierten Parteien, die Klimakrise aktiv zu bekämpfen. Gerade in Zeiten der Corona-Krise sehen wir wieder, dass für die Wirtschaft Milliarden schnell zur Verfügung stehen, wohingegen am öffentlichen Nahverkehr, an Gesundheit und Bildung bis zuletzt gespart wurde. Wir fordern deshalb noch einmal alle Parteien und auch die Kreisverwaltung dazu auf, endlich Stellung zu diesem Thema zu beziehen, damit für die Ortenauer Bevölkerung erkennbar wird, ob sich die Kommunalpolitik für unsere Umwelt in verantwortlicher Weise einsetzen möchte.

Bleibt gesund und seid solidarisch, euer Ortenauer Klimabündnis

Gemeinsam die Verkehrswende erkämpfen! Demo am 7. März in Offenburg!

Im Kampf gegen die globale Klimakrise ist die Abkehr vom Verbrennungsmotor alternativlos. Die Kohlendioxid-Emissionen des Verkehrssektors haben neben der der Stromerzeugung mit Kohle und der industriellen Landwirtschaft mit ihren chemischen Düngern, ihrer Produktion von tierischen Produkten und ihrer Massentierhaltung einen großen Anteil am menschengemachten Klimawandel und dieser kommt mit immer schnelleren Schritten auf uns zu.

Damit wir alle unsere Benziner und Diesel verschrotten lassen können, brauchen wir aber eine Verkehrsinfrastruktur, die uns das ermöglicht. Für diese neue Infrastruktur – für die Verkehrswende – setzen wir uns als Ortenauer Klimabündnis schwerpunktmäßig hier vor Ort ein.
Wir fordern ein 30€ Monatsticket für die Ortenau sowie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Jedes Dorf und jede Stadt müssen mindestens im Stundentakt erreichbar sein. Zu den Schichtzeiten sogar im Halbstundentakt. Für Zalando, Rulantika, den Nationalpark und das europäische Forum am Rhein wurden sofort und unbürokratisch neue Busverbindungen eingerichtet. Das muss für den alltäglichen Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkauf, zum Vergnügen auch möglich sein, denn gerade hier können die meisten CO2-Emmisionnen eingespart werden.

Wir fordern eine Infrastruktur für sicheren Radverkehr, dazu gehören Radschnellverbindungen, mit Pollern geschützte Radfahrstreifen und Tempo 30 auf Straßen mit Mischverkehr. Der umweltschonende Verbund aus Fuß-, Rad-, und Kollektivverkehr muss konsequent gefördert werden. In das Zentrum der Verkehrswende müssen wir das Fahrrad rücken. Zwei Drittel der Bevölkerung würden es gerne nutzen aber sie fühlen sich unsicher auf den Straßen.

Die Demonstration startet um 14 Uhr am Offenburger Busbahnhof. Gemeinsam werden wir durch die Innenstadt ziehen und die aktionistischeren Menschen unter euch können mit uns die Parkplätze beim Kessel, Landratsamt, der evangelischen Stadtkirche und den Gerichtsparkplatz besetzen. Für alle anderen zieht der Demozug weiter über die Grabenallee, durch die Freiburger Straße und dann zur evangelischen Stadtkirche.
Bringt für die Parkplatzbesetzungen alles mögliche mit. Essen, Trinken, Picknickdecken, Klapp- und Campingstühle etc. Seid kreativ und lasst uns zusammen den öffentlichen Raum wieder zurückerobern. Drängen wir den Individualverkehr Stück für Stück zurück. Denn wenn wir auf die Politiker*innen warten, dann werden wir die Klimaziele niemals erreichen.

Es wird Zeit, die Dinge wieder selbst in die Hand zu nehmen!
Die Stadt gehört uns!
Viele Baustellen – ein Ziel: Die Klimakatastrophe aufhalten!

Demonstration am Samstag, 07.03.2020, um 14 Uhr am ZOB Offenburg

Unsere Kampagne für die Verkehrswende in der Ortenau ist nun gestartet! Mach mit!

Liebe Leute,

unsere Kampagne für die Verkehrswende in der Ortenau ist nun gestartet.

Flyer und Plakate sind gedruckt, die Anfragen an die Parteien raus und voller Vorfreude planen wir die Auftaktdemonstration am 07.03.2020 in Offenburg.

Hauptforderungen der Kampagne sind ein 30€ Monatsticket für die Ortenau sowie der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Jedes Dorf und jede Stadt müssen mindestens im Stundentakt erreichbar sein. Zu den Schichtzeiten sogar im Halbstundentakt. Dafür sammeln wir Unterschriften und planen viele verschiedene Aktionen. Doch am Wichtigsten ist, dass sich jede*r von euch an den Aktionen beteiligt, ja sogar selbst welche durchführt. Parkplatzbesetzungen, Kuscheltieraktionen, Gehzeugaktionen etc. Gerne helfen wir euch bei Aktionen und Planungen, meldet euch hierfür einfach bei uns.

Die Demonstration am 07.03. startet um 14 Uhr am Offenburger Busbahnhof. Gemeinsam werden wir durch die Innenstadt ziehen und die aktionistischeren Menschen unter euch können mit uns die Parkplätze beim Kessel, Landratsamt und der evangelischen Stadtkirche und den Gerichtsparkplatz besetzen. Für alle anderen zieht der Demozug weiter über die Grabenallee, durch die Freiburger Straße und dann zur evangelischen Stadtkirche.
Bringt für die Parkplatzbesetzungen alles mögliche mit. Essen, Trinken, Picknickdecken, Klapp- und Campingstühle etc. Seid kreativ und lasst uns zusammen den öffentlichen Raum wieder zurückerobern. Drängen wir den Individualverkehr Stück für Stück zurück. Denn wenn wir auf die Politiker*innen warten, dann werden wir die Klimaziele niemals erreichen. Es wird Zeit, die Dinge wieder selbst in die Hand zu nehmen!

Wenn ihr uns bei der Mobilisierung helfen wollt, dann könnt ihr folgendes tun:
Unterstützt uns bei unseren Gesprächen in den Zügen und an den Infoständen, die Termine sind:

  • 08.02.2020 von 09-11 Uhr in Zell am Harmersbach
  • 15.02.2020 von 10-12 Uhr in Offenburg
  • 29.02.2020 von 10-12 Uhr in Oberkirch

Jeweils nach den Infoständen werden wir die SWEGs nutzen und mit den Menschen über den ÖPNV diskutieren.

Falls ihr Plakate oder Flyer braucht, dann schreibt uns eine Mail an: klimabuendnis@dismail.de

Euer Klimabündnis

Veranstaltung der neuen BI Rückenwind: Wir rollen Offenburg ganz nach vorne!

 

Wir wollen die Verkehrswende sinnvoll angehen und damit die Lebensqualität in unserer Stadt erhöhen.

Wir setzen uns dafür ein, dass in Offenburg ein umweltfreundlicher Verkehrsmix Selbstverständlichkeit wird. Sei es auf dem Weg zur Schule mit dem Bus, mit dem Fahrrad zur Arbeit oder mit dem Lastenrad zum Einkauf. Jede Generation soll sicher und gleichberechtigt ans Ziel kommen. Das fördert auch ganz nebenbei die Gesundheit.

Setzen auch Sie sich mit ein, dass Offenburg fahrradfreundlicher wird. Was sind Ihre Ideen? Wo sehen Sie Probleme? Was wünschen Sie sich? Kommen Sie vorbei!

Es erwartet sie die Vorstellung der Bürgerinitiative Rückenwind mit anschließendem Worldcafé: Ideen sammeln, Ansätze diskutieren und Ergebnisse präsentieren.

20. Januar um 19 Uhr
Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach / Vogesenstr. 14a

Unser aktuelles Selbstverständnis ist fertig

Selbstverständis des Ortenauer Klimabündnisses

Das Ortenauer Klimabündnis setzt sich aus verschiedenen Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen zusammen. Uns alle eint der Wille, der kommenden Klimakatastrophe aktiv entgegen zu wirken. In kaum einer anderen Situation galt das Motto „Gemeinsam sind wir stark“ mehr. Die Erderwärmung zu stoppen oder zumindest abzumildern ist eine Herkulesaufgabe, die uns alle braucht. Wir können uns keine Grabenkämpfe leisten. Die Zeit drängt und unsere Chancen stehen alles andere als gut. Nur zusammen können wir überhaupt noch etwas bewirken. Wir freuen uns über Mitstreiter*innen – seien es Gruppen oder Einzelpersonen*.

Die Klimakrise wirkt sich auf alle Lebensbereiche global aus. Darum müssen wir auch überall mitanpacken und gegen die bestehenden zerstörerischen Verhältnisse und für eine ökologische, bedarfsorientierte und solidarische Weltgemeinschaft kämpfen.

Weltweit kämpfen Menschen gegen die industrialisierte Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und Massentierhaltungen, gegen Kohleabbau, Erdöl– und Gasgewinnung, Flächenversiegelung und vieles mehr. 
Wir sehen uns als Teil dieser wachsenden Bewegung.

Unser derzeitiger Fokus liegt in der Verkehrswende. Die Abkehr von der erdölbasierten, individualisierten Mobilität hin zu einer klimaneutralen, kollektiven ist eine der zentralen Forderungen der weltweiten Klimabewegung und ihr fühlen wir uns hier, in der Ortenau, verbunden, auch weil wir hier gute Voraussetzungen sehen, dieses Ziel zu erreichen. 

Damit wir alle uns klimafreundlich bewegen können, müssen wir gemeinsam dafür eine Infrastruktur erkämpfen, die das ermöglicht: Wir brauchen sichere Fahrradwege, mindestens autofreie Innenstädte und einen besseren, attraktiveren und kostengünstigen ÖPNV.
Um das zu erreichen, treffen wir uns regelmäßig, organisieren Demonstrationen und Straßenfeste, machen öffentlichkeitswirksame Aktionen, informieren über Alternativen zum bestehenden Verkehrssystem, üben Druck auf die Politik aus  und vernetzen uns mit anderen Gruppen und Menschen in der Ortenau.

Macht mit!

Ortenauer Klimabündnis, Dezember 2019

* Nationalistisch und rassistisch gesinnte Gruppen oder Einzelpersonen sind bei uns explizit nicht erwünscht. Ihre Ideologie und ihre Ziele stehen im Gegensatz zu unseren Zielen und denen der globalen Klimabewegung.

Nikoläuse für die Verkehrswende!

Am Samstag, den 07.12., legte das Ortenauer Klimabündnis erneut seinen Fokus auf die Lange Straße. Im Nikolauskostüm erinnerten wir die Autofahrer*innen mithilfe von Flyern daran, dass die Lange Straße eine verkehrsberuhigte Straße ist. Dies bedeutet, dass parken nur auf gekennzeichneten Flächen erlaubt ist, man die Schrittgeschwindigkeit einhalten muss und auch nicht überholen darf.
Leider halten sich viel zu wenig Autofahrer*innen an dieses Straßenverkehrsgesetz, weshalb wir auch dazu übergingen Autofahrer*innen zur Schrittgeschwindigkeit zu ermahnen, indem wir die Straße vor ihnen immer wieder überquerten. Von der Stadt fordern wir, den Bereich endlich zur Fußgänger*innenzone zu erklären und wesentlich grüner zu gestalten. Denn so wie die lange Straße jetzt aussieht, ist sie kein einladender Ort für Menschen, um dort zu verweilen. Vor allem bei den Anwohner*innen und Passant*innen kam die Aktion sehr gut an.

Morgen Klimamahnwache zur Klausurtagung des Offenburger Gemeinderats

Das Ortenauer Klimabündnis ruft morgen, 15.11. zur Klimamahnwache um 13:30 Uhr vor der VHS Offenburg am Platz der Verfassungsfreunde auf. Dort findet an diesem Tag die Klausurtagung des Offenburger Gemeinderats statt.

Mit der Mahnwache wollen wir die verantwortlichen Politiker*innen vor allem zum Handeln in Sachen Verkehrswende bewegen. Wir hoffen, dass die Tagung dazu genutzt wird, diese vor Ort einzuleiten und endlich eine Abkehr von müden Sonntagsreden stattfindet. Wir rufen alle Klimaaktivist*innen dazu auf, zur Mahnwache zu kommen, um den Gemeinderät*innen zu zeigen, wie wichtig das Thema ist. Forderungen wie ein Einbahnstraßensystem mit geschützten Fahrradwegen, Park&Ride-Plätze außerhalb der Stadt sowie der Ausbau von sicheren Fahrradstellplätzen halten wir für ein Ziel, welches schnell in Offenburg umgesetzt werden kann.

Kommt alle zur morgigen Mahnwache!

Sichere Fahrradwege müssen her! Bericht zur Aktion vom 2. November

Mehrere Aktivist*innen des Ortenauer Klimabündnisses säumten am 02.11.2019 in der Rammersweier- und Ortenbergerstraße die Fahrradschutzstreifen mit Kuscheltieren. Ziel dieser Aktion war es, auf die Notwendigkeit von sichereren Fahrradwegen in Offenburg hinzuweisen.

Gerade in Offenburg, hat sich die Situation von Fahrradfahrer*innen in den letzten Jahren immer weiter verschlechtert. Das Bündnis fordert eine Infrastruktur für sicheren Radverkehr, dazu gehören Radschnellverbindungen, mit Pollern geschützte Radfahrstreifen und überwachtes Tempo 30 auf Straßen mit Mischverkehr. Der Umweltverbund aus Fuß-, Rad-, und Kollektivverkehr muss konsequent gefördert werden. In das Zentrum der Verkehrswende muss das Fahrrad gerückt werden. Zweidrittel der Bevölkerung würde es gerne nutzen aber sie fühlen sich unsicher auf den Straßen.

Vorbeilaufende Passant*innen, Fahrradfahrer*innen aber auch Autofahrer*innen stimmten den Forderungen voll zu und kritisierten das derzeitige Chaos. Dass die Ortenau für Fahrradfahrer*innen immer gefährlicher wird, zeigt auch die Statistik. Im Jahr 2017 gab es 901 Radunfälle. Laut Bericht des ABB, welcher sich auf das Polizeipräsidium Offenburg bezieht, würde man in diesem Jahr diese Zahl überschreiten. Das Klimabündnis fordert die Politik deshalb zum schnellen Handeln auf, bevor die Zahl von sechs Toten Radfahrer*innen in diesem Jahr noch weiter ansteigt.

 

Aktion für sichere Fahrradwege in Offenburg am 02.11.2019

Das Ortenauer Klimabündnis ruft für Samstag, 02.11.2019, um 12 Uhr in Offenburg zur Aktion Sichere Fahrradwege auf. Dabei sollen in der Rammersweierstraße beim Linken Zentrum R12 sowie in der Ortenbergerstraße beim EDEKA die Radschutzstreifen mit Kuscheltieren gesäumt werden.

Ziel dieser Aktion ist es, die Forderung nach sicheren Fahrradwegen in die Öffentlichkeit zu tragen, Autofahrer*innen für Fahrradfahrer*innen zu sensibilisieren und mit den Passant*innen ins Gespräch zu kommen. Eine unserer zentralen Forderungen wie Fahrradwege sicher gestaltet werden können, ist ein Einbahnstraßensystem mit gesicherten Fahrradwegen (protected bike lanes), wie es viele Städte bereits haben. Wir können von den Menschen nur erwarten, auf das Fahrrad als Verkehrsmittel umzusteigen, wenn auch die Verhältnisse dafür geschaffen werden. In einer Autostadt wie Offenburg ist dies derzeit aber nicht der Fall und somit vor allem für Kinder und Jugendliche extrem gefährlich. Wir fordern die Politik auf, endlich aus ihrem Sommerschlaf zu erwachen und die Verkehrswende in Offenburg und der Ortenau zu vollziehen.

Bei starkem Regen, wird die Aktion in die lange Straße verlegt, um dort die Autofahrer für die Schrittgeschwindigkeit zu sensibilisieren.