Das Ortenauer Klimabündnis startet Postkartenaktion für die Verkehrswende

Wir starten zum 24.4. unsere Postkartenaktion. Die Idee ist simpel. Jede*r darf und kann eine Postkarte an das Landratsamt bzw. an die Vertreter*innen des Kreistages schicken. Das wollen wir uns zunutze machen, um nochmal auf den Klimawandel und das Thema Verkehrswende aufmerksam zu machen und Druck auszuüben. Denn die vom Kreistag beschlossene Tarifreform reicht natürlich nicht aus. Wir fordern auch weiterhin ein 30 EuroMonatsticket, bessere Bus– und Zuganbindungen (jedes Dorf, jede Stunde) und ein gutes Radwegenetz. 
Also schnapp dir eine Postkarte und druck den Text unten aus (oder denk dir einen eigenen aus), klebe ihn auf die Karte. Entweder du zahlst 60 Cent Porto oder bringst sie direkt zum Briefkasten beim Landratsamt. 
Lieber Herr Landrat Scherer,
liebe Damen und Herren des Kreistages,

zur Bewältigung der Klimakrise benötigen wir auch 
einen Wandel in der Mobilität. 
Die neue Tarifreform 2021 ist hierfür viel zu 
ungenügend. Deshalb fordert das Ortenauer Klimabündnis 
nach wie vor :  

- ein 30 Euro-Monatsticket für alle    
- den Ausbau des Nahverkehrs (Jedes Dorf! Jede Stunde!)  
- breite und sichere Radwege 

Diesen Forderungen schließe ich mich an.

Herzliche Grüße    ______________

                    (Unterschrift) 

Infostand am Samstag, den 24.04., von 10 bis 13 Uhr am Offenburger Rathaus

Schokonikoläuse für die Verkehrswende

Am Samstag, den 12.12. verteilte das Ortenauer Klimabündnis zum Jahresausklang in der ganzen Stadt kleine Schokonikoläuse mit Forderungen für die Verkehrswende.

Wir wollten damit auf unsere Forderung für ein 30 EuroMonatsticket für alle aufmerksam machen. Ebenfalls weisen wir wiederholt auf den dringend notwendigen Ausbau des Nahverkehrsjede Stunde jedes Dorf! – und sichere Fahrradwege hin. 

Wir können zum Jahresende auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. So stieg die Zahl der teilnehmenden Organisationen und Mitglieder und wir haben zahlreiche Aktion zur überfälligen Verkehrswende veranstaltet. Dass dies die Politik unter Druck setzte, zeigte die Reform des Tarifs bei der TGO, ein 30 EuroMonatsticket für Schüler*innen und das Inkrafttreten der Vereinfachung der Tarifzonen im nächsten Jahr.

Dies sehen wir als kleinen Erfolg. Es sind aber nur erste kleine Schritte auf dem Weg zur Verkehrswende. Und auch diese ist nur ein Teil der zu erkämpfenden Veränderungen, um die Klimakrise abzuwenden: Die industrialisierte Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und Massentierhaltungen, der Kohleabbau, die Erdöl- und Gasgewinnung, die Flächenversiegelung und vieles mehr müssen beendet werden.

Wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Jahr, denn auch in Corona-Zeiten muss weiter für eine lebenswerte Welt gekämpft werden.

Parkplatz vor dem Kino Forum besetzt

Am Samstag waren wir vor dem Offenburger Kino Forum, um gemeinsam zu zeigen, das die Radinfrastruktur endlich gut ausgebaut werden muss.
Notwendig dafür ist der Abbau von Autoparkplätzen dort, wo eigentlich ein Radweg hingehört. Außerdem fordern wir einen Ausbau des Nahverkehrs, denn nur mit einer umfassenden Verkehrswende schaffen wir es, sozial und ökologisch Mobilität für alle zur Verfügung zu stellen.

Presse:
Guller
Badische Zeitung

Parkplatzbesetzung am Sa. 31.10.2020 in Offenburg

Wir rufen zur Parkplatzbesetzung am Samstag, den 31.10.2020, um 11.00 Uhr  vor dem Kino „Forum“ in der Hauptstraße am Stadtbuckel in Offenburg  auf.
 
Damit soll mit einer weiteren Aktion verdeutlicht werden, dass die  Infrastruktur der Innenstadt vor allem für Autos ausgelegt ist, während Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen leider immer noch zu kurz kommen. Autos brauchen nicht nur enorm viel Platz, sondern sind auch noch die umweltschädlichsten Verkehrsmittel von allen. Autos stehen im Durchschnitt 90% des Tages und verbrauchen dabei viel öffentlichen Raum, der zum Beispiel für mehr Grün- und Spielflächen oder sicherere Radwege genutzt werden könnte. Wir fordern einen breiten Fahrradweg und sichere Stellplätze für Fahrräder vor dem Kino.
 
Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, laden wir die euch ein, zahlreich mit ihren Fahrrädern zu erscheinen.
 
Das Tragen einer Maske ist erwünscht.

Veranstaltungshinweise des Ortenauer Klimabündnisses

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und die Klimabewegung erwacht zu neuem Leben in der Ortenau. Wir wollen euch in diesem Zuge auf ein ein paar Veranstaltungen hinweisen, die in nächster Zeit stattfinden werden:

Freitag, 18.09. ist wieder Parking Day und auch in Offenburg werden wieder Parkplätze besetzt. Von 16 bis 18 Uhr erobern wir den Gerichtsparkplatz in Offenburg von den Autos zurück. Kommt vorbei und helft uns, den Parkplatz mit allen möglichen Dingen umzugestalten.

Samstag, 19.09. um 17 Uhr: Fahrraddemo in Kehl am Rathaus für eine Verkehrswesen und besser Fahrradwege.

Sonntag, 20.09.: Start der ersten Kidical Mass (Critical Mass speziell für Kinder, aber auch Erwachsene dürfen gerne mitfahren) in Offenburg. Los gehts um 15 Uhr am Rathaus in Offenburg.

Freitag, 25.09. findet der nächste große Fridays for Future-Streik in Offenburg statt. Los gehts um 11 Uhr wie immer am Rathausplatz. Die Kliamkrise wurde nähmlich wieder nicht wahrgenommen, deswegen gehen wir unter dem Motto #keingradweiter wieder auf die Straße. Zur Vorbereitung malen wir gemeinsam am 23.09. vor dem Rathaus Plakate.

Am Montag, 28.09. gründet sich der ADFC Offenburg 19 Uhr in der Mensa am Mühlbach, Nach Mitgliedsversammlung (Wahlen) gibt es einen Vortrag von Pof. Dr. Eckert von Hochschule Karlsruhe Verkehrsökologe von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Karlsruhe (Radverkehr) mit anschließender Diskussion… Anmeldung erforderlich wegen Corona, Infos folgen

Mittwoch, 30.09. um 19 Uhr: Vortrag zum Thema Demografie und Neubaugebiete, braucht es in Haslach wirklich ein Neubaugebiet? Die BI Storchenwiese, welche sich, wie der Name bereits sagt, für den Erhalt der Storchenwiese in Haslach einsetzt, veranstaltet den Vortrag im Kino in Haslach.

Ihr wollt euch im Klimabündnis organisieren, selber Aktionen planen oder habt Termine, die ihr gerne bekannt geben wollt, dann schreibt uns gerne eine Mail.

Gemeinsam für die Verkehrswende – Fahrraddemonstration in Offenburg

Wir, das Klimabündnis Ortenau, rufen zu einer Fahrraddemonstration auf. Unser Ziel ist die Verkehrswende. 

Wir haben eine Vision, eine Vorstellung davon, wie unser Leben lebenswerter wird und wie die sozial-ökologische Wende für alle aussehen kann. Bezogen auf den Verkehr in der Stadt und damit auch auf das globale Klima: 

Offenburg ist fahrradfreundlich mit breiten Fahrradwegen, auf denen sich alle wohlfühlen können, ganz egal, ob sie lieber schnell oder langsam unterwegs sein möchten. Der Bahnhof wird nicht mehr von Autos belagert, der Verkehr dort ist flüssig und sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad sicher. Busse und Züge aus der ganzen Ortenau kommen regelmäßig und auch noch zur späten Uhrzeit, so dass es immer gute Anbindungen gibt – an jedes Dorf. Zug- und Busfahren innerhalb und außerhalb ist preisgünstig, denn es gibt ein 30€-Monatsticket „für alle“. Wer nicht mit Bus oder Bahn kommen kann, für den bieten sich außerhalb der Stadt Park&Ride-Plätze  an, und mit dem Shuttle-System kommt man super in die Stadt – das Parkticket inkludiert die Kosten für das Shuttle. Wer hingegen mit dem Rad unterwegs ist, kann dieses in den Bussen kostenlos mitnehmen und findet in den Parkhäusern viele und geschützte Stellplätze.  Ein Beispiel wie sich Orte verändern können, wäre der Gerichtsparkplatz in der Stadtmitte: Statt dass dort ständig genervt nach Parkplätzen für die Autos gesucht wird, entsteht hier ein Fahrrad rundum CareOrt. Das bedeutet: Von Fahrradpumpen über Ersatzschläuche bis zum Fahrradverleih ist dort alles zu haben. 
Bloß ein Traum? Oh nein! Denn Deutschland braucht die Verkehrswende, und wir möchten diese auch für Offenburg mit unserer Vision in die Wege leiten. Und genau deshalb – damit wir genügend Aufmerksamkeit bekommen -, möchten wir alle mobilisieren und zur Fahrraddemo einladen.

Kommt alle mit euren Fahrrädern am Samstag, 25. Juli 2020, 14 h zum ZOB OffenburgOrtenauer Klimabündnis • klimabuendnis.noblogs.org


#MehrPlatzfürsRad • #Jede Stunde!JedesDorf

Critical Mass in Offenburg am 26.06.

Am Freitag, 26.06., um 18 Uhr wird wie gewohnt ab Historischem Rathaus Stadtmitte für eine knappe Stunde durch Offenburg geradelt.

Wie gewohnt? Nicht ganz. Aufgrund Corona haben wir ausnahmsweise eine Demo angemeldet. Wir demonstrieren für

„Verkehrswende jetzt! Mehr Platz fürs Rad!“
Wir demonstrieren wie umweltfreundlich, gesund, günstig, leise und platzsparend radeln ist!
Wir demonstrieren, dass mehr Abstand zu Fahrrädern gehalten werden muss – 1,5 m sind dank Corona allen bekannt!

Es radeln mit: Klimabündnis Ortenau, Fridays for Future, BI Rückenwind, ADFC und hoffentlich auch ihr.

Die autofreie Innenstadt muss her: Für die Menschen und das Klima!

In der Diskussion um eine Offenburger autofreie Innenstadt positionieren wir uns natürlich erneut für die autofreie Innenstadt .
 
Wir fordern vom Offenburger City Partner sowie von der BG Stadtmitte einen Beweis, dass der Einzelhandel unter einem ausgebauten öffentlichen Nahverkehr sowie einer autofreien Innenstadt leiden würde. Viel mehr müssen wir doch neue Wege gehen, indem wir Paketstationen einrichten, wo die Konsument*innen ihre Einkaufstaschen ablegen und nach Hause schicken oder aber zu neu einrichtenden Shuttlebusparkplätzen außerhalb der Stadt zu ihren Autos transportieren werden. Angesichts der drohenden Klimakatastrophe, die vor allem die jüngere Generation trifft, aber auch schon aktuell zunehmend hier vor Ort spürbar ist, dürfen wir nicht mehr rückwärtsgewandt denken. Viel mehr ist jetzt die Zeit, größere alternative Visionen zu formulieren. Ein 30€ Monatsticket für die Ortenau, ein ausgebauter Nahverkehr und Parkplätze außerhalb der großen Kreisstädte  mit im Parkticket inkludierter ÖPNV-Anbindung würden die Attraktivität der Städte viel mehr steigern. Die Alternative mit tagtäglichen Staus und das Suchen nach Parkplätzen ist Lebenszeitverschwendung, auf die oftmals leider viel zu viele Menschen angewiesen sind, da der ÖPNV immer noch nicht attraktiv genug ist. Niemand will den Einzelhandel in Offenburg zerstören – im Gegenteil –, doch es ist keine Lösung deshalb weiter in konservativen Denkmustern fest zu stecken. Die Geschichte zeigt, dass neue Ideen oftmals zum Erfolg führen. Zahlreiche Städte zeigen ebenfalls, dass der Einzelhandel sogar eher wieder angekurbelt wird, sobald die Innenstadt für autofrei erklärt wurde.
Wir, das Ortenauer Klimabündnis fordern ja nicht zum Spaß die Abkehr vom Verbrennungsmotor und damit auch autofreie Innenstädte, sondern weil dies eine der Bedingungen ist, ohne die der Kampf  gegen die Klimakrise nicht zu gewinnen sein wird.
 
Ortenauer Klimabündnis, 14.06.2020

Blockade der Offenburger Unionbrücke durch Aktivist*innen des Ortenauer Klimabündnisses

Mit einer 45minütigen Blockade der Offenburger Unionbrücke demonstrierten Aktivist*innen des Ortenauer Klimabündnisses gegen die Verkehrspolitik von CDU, FDP und Freie Wähler. Dabei versucht ein Auto trotz Absperrung der Polizei die Blockade zu durchbrechen und verletzte dabei einen Demonstranten leicht, während eine zweite Demonstrantin vom Auto weggedrückt wurde.
 
 
Bei der Blockade ging es nicht darum, Autofahrer*innen als Übeltäter*innen darzustellen, sondern Druck auf die Politik auszuüben, endlich mehr Bus-, Bahn- und Radverbindungen zu schaffen. Ebenfalls muss der Nahverkehr attraktiver gestaltet werden.
 
 
Offenburg plant die Sanierung des Gebiets Bahnhof/Schlachthof. In diesem Zug erhält die Stadt die einmalige Möglichkeit, einen neuen Busbahnhof zu bauen, der Lust auf Verkehrswende macht. Wir vom Klimabündnis bevorzugen den Planfall 4, d. h. die Verlegung des Busbahnhofes vom südlichen ans nördliche Ende des DB-Bahnhofes, was folgende Vorteile mit sich brächte:
 
– Bessere Verkehrsführung: Die derzeitig äußerst schlechte Verkehrsregelung durch den Zebrastreifen am Bahnhof würde verschwinden.
 
– Größerer Busbahnhof: Eine Verlegung des Busbahnhofs in nördlicher Richtung böte die Chance, mehr Busse fahren zu lassen und somit die Taktzeiten zu erhöhen. Der Nahverkehr würde attraktiver werden.
 
– Mehr Platz für Menschen: Aktuell nehmen Parkplätze am Bahnhof viel Platz weg. Wenn der Busbahnhof in den Norden verlegt wird, entsteht mehr Platz für städtische Gärten, Parks oder andere Orte, die zum Verweilen einladen.
Um den neuen Busbahnhof fit für die Verkehrswende und für alle Beteiligten sicherer zu machen, wäre es darüber hinaus unabdingbar, die Unionbrücke für den Individualverkehr zu sperren. Somit würden sich auch gleichzeitig lästige Staus für Busse verringern lassen und pünktlichere Umstiegszeiten könnten ermöglicht werden – was den Nahverkehr ebenfalls attraktiver machen würde.
Und nicht zuletzt würde durch diese Maßnahme der Fahrrad- und Fußverkehr wesentlich sicherer werden.
 
 
Wir fordern von der CDU, FDP und der freien Wähler Fraktion im Offenburger Gemeinderat, dass sie ihren Antrag zurückziehen, der die Unionbrücke auch in Zukunft für den Individualverkehr in beide Richtungen offen halten will.
Denn dieser Plan torpediert nicht nur die Verkehrswende, sondern auch das Pariser Klimaabkommen. Zu Zeiten der zunehmenden Klimakatastrophe ist dies unverantwortlich. Wir brauchen endlich mehr Taktzeiten bei Bus und Bahn, sicherere Fahrradwege und mehr Platz für Menschen anstatt für Blech.
Um die Innenstädte autofrei zu bekommen, empfehlen wir Park&Ride-Plätze außerhalb der Stadt, sowie einen Shuttlebustransfer in die Innenstadt bzw. zum Busbahnhof.
 
 
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